Save the date 12.-13.06. 2019
Partnerland 2019 Norwegen

Partnerland 2019: Königreich Norwegen

Hjertelig velkommen! Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit dem Königreich Norwegen.
S.E. Petter Ølberg, Botschafter des Königreiches Norwegen in Deutschland, hochkarätige Referenten und Vertreter norwegischer Unternehmen und Technologie-Cluster begrüßen wir herzlich zur Konferenz.

Norwegen und die norwegische Gesundheitswirtschaft

Norwegen freut sich sehr, Partnerland der 15. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft zu sein. Sowohl Deutschland als auch Norwegen müssen die gleichen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wie z. B. den demographischen Wandel oder den Fachkräftemangel meistern. Daher bietet eine solche Veranstaltung sehr gute Möglichkeiten, um sich mit Fachleuten beider Länder austauschen zu können und die jeweils entwickelten Lösungen zu präsentieren.

Gesundheitswirtschaft in Zahlen

Der gesamte private Gesundheitssektor Norwegens generierte in 2017 einen Gesamtumsatz in Höhe von 147 Mrd. NOK (ca. 15 Mrd. EUR), wovon alleine die Unternehmen, welche medizinische Produkte entwickeln und herstellen, einen Umsatz in Höhe von 57 Mrd. NOK (ca. 5,9 Mrd. EUR) ausgemacht haben.

Seit 2014 haben sich die jährlichen Wachstumsraten der Branche verglichen mit den Jahren davor von weniger als 2 Mrd. NOK (ca. 200 Mio. EUR) auf mehr als 4 Mrd. NOK (> 400 Mio. EUR) pro Jahr mehr als verdoppelt.

In 2017 lag der Export-Anteil am Gesamtumsatz der norwegischen Gesundheitsindustrie bereits bei 25 Mrd. NOK (ca. 2,6 Mrd. EUR) und dem Export wird beim weiteren Wachstum dieser Industrie eine große Bedeutung beigemessen.

In der Gesundheits-Industrie, also bei den Unternehmen, welche Lösungen für die Gesundheitsbranche entwickeln und produzieren, waren im Jahr 2016 etwa 12.000 Mitarbeiter angestellt.

Der Gesundheits- und Pflege-Sektor ist die forschungsintensivste Branche Norwegens, noch vor der Energie- und Öl-/Gas-Industrie. So wurden in 2015 ca. 10 Mrd. NOK (ca. 1 Mrd. EUR) in Forschung und Entwicklung investiert. Ca. 6 Mrd. NOK (mehr als 600 Mio. EUR) wurden dabei von Universitäten und Hochschulen getragen, so dass deutlich wird, dass sich der norwegische Staat stark für die weitere Entwicklung des Sektors für die Zukunft einsetzt.

Norwegische Unternehmen bei der #Gesundheit2019 - Gesundheit neu denken!

Mit 270 Mitgliedern bildet Norway Health Tech die komplette Wertschöpfungskette ab und baut die norwegische Gesundheitsindustrie mit auf - in Norwegen und im Ausland.

Die Exporteinnahmen des norwegischen Gesundheitssektors sind zwischen 2016 und 2017 um zwei Milliarden Norwegische Kronen (NOK) auf ein Gesamtexportvolumen von 25 Milliarden NOK gestiegen.

Norwegen ist eine Nation, die auf Kompetenz setzt und neun Milliarden NOK in die Gesundheitsforschung investiert.

Norway Health Tech unterstützt die Industrie auf ihrem Weg hinaus in die Welt. Der Markt in Europa hat eine große Bedeutung für Norway Health Tech und wir sehen Deutschland als eine gute Plattform für norwegische Technologien und Kompetenzen im Gesundheitsbereich an.

Die Konferenz bietet Norway Health Tech Zugang zum wichtigen deutschen Markt und zu einem Netzwerk, welches ein großes Interesse daran zeigt, was Norwegen zu bieten hat.

Als kleine Nation muss Norwegen solche großen Anlässe nutzen. Daher stellt die 15. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft mit Norwegen als Partnerland eine sehr gute Möglichkeit zur Präsentation norwegischer Lösungen und Kompetenzen dar.

Der norwegische Gesundheitsminister Bent Høie hat erklärt, dass die Gesundheitswirtschaft eine der großen Wirtschaftszweige der Zukunft werden kann. Norway Health Tech möchte die Zusammenarbeit mit BioCon Valley und die Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft dazu nutzen, uns diesem Ziel näher zu bringen.

Biovotec entwickelt neuartige aktive Wundheilprodukte auf Basis von Proteinen, die aus Häuten von Eierschalen gewonnen werden. Das sogenannte PEP - Processed Eggshell Membrane Protein - hat ähnliche Eigenschaften wie Kollagen, kostet jedoch nur ein Bruchteil dessen. Damit hat Biovotec ein bisher nicht dagewesenen Produkt (PreisLeistung)  geschaffen, das aufgrund seiner beschleunigten Heilungseigenschaft öffentlichen Krankenhäusern erhebliche Einsparungen ermöglichen kann. Das erste Produkt, DermaRep, wird derzeit in sieben Krankenhäusern in England erprobt. Für das erste Quartal 2020 erwartet das Unternehmen eine CE-Zertifizierung sowie die Markteinfühung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das 2014 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Oslo, Norwegen, hat 7 Mitarbeiter.

Decon-X ist ein forschungsbasiertes norwegisches Unternehmen, welche automatisierte, effektive und nutzerfreundliche Lösungen zur Desinfektion entwickelt, herstellt und vertreibt.

Der Geschäftsführer Bjørn Platou hat aktiv im Feld der Desinfektion von Gesundheits-Einrichtungen in Skandinavien gearbeitet, nachdem er sich im Jahre 2009 zuerst eine schwere Krankenhausinfektion zugezogen und anschließend davon erholt hatte.

Das Unternehmen hat mobile sowie festinstallierte Lösungen entwickelt - alle sind mit Sensoren und Kommunikationstechnologie ausgestattet, welche den Nutzer warnen und automatisch den Prozess der Beseitigung von Mikroben aus Räumen, von Geräten und Oberflächen dokumentieren. Das erste mobile Gerät wurde im Jahr 2014 ausgeliefert und im Januar 2019 wurde das erste in einem Patientenzimmer fest installierte System zusammen mit der Sunnaas Reha-Klinik in Norwegen in Betrieb genommen.

Decon-X hat seit 2016 mehrere Forschungsprojekte, welche auch durch das BIA-Programm des Norwegian Research Council gefördert werden, durchgeführt. Im Januar 2019 hat NOFIMA einen Artikel im Fachmagazin "The International Journal of Food Microbiology" veröffentlicht, in welchem der Effekt der Decon-X-Lösung bei der Beseitigung von Listeria-Bakterien auf Maschinen in der Lebensmittelproduktion beschrieben wird. Die mobile Lösung von Decon-X wird heute bereits von mehr als 100 Gesundheits-Einrichtungen in Norwegen genutzt.  

RESPINOR hat ein medizinisches Gerät zur objektiven Messung der Atmung sterbenskranker Patienten in der Intensiv-Pflege entwickelt.  Die Technologie bietet Anwendern präzise und kontinuierliche Echtzeit-Informationen der Zwerchfell-Funktion, um die Qualität der Pflege zu steigern und die Kosten zu senken.

RESPINOR´s Technologie ist der Gewinner des EU-Programms Horizon 2020 sowohl in der Phase 1 als auch Phase 2.

RESPINOR geht ein unerfülltes medizinisches Bedürfnis an, weil jeder Atemzug zählt.

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#Gesundheit2019 – Gesundheit neu denken!