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Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2011

Die Gesundheitswirtschaft als Wegbereiter des Gesundheitswesens

Die Konferenz im Überblick

Zusammenfassung

Rund 650 nationale und internationale Teilnehmer diskutierten auf der 7. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock/Warnemünde zum Konferenzthema „Die Gesundheitswirtschaft als Wegbereiter des Gesundheitswesens“. Partnerland der diesjährigen Branchenkonferenz war die Republik Polen. Der Gesandte, Herr Dr. Robak, eröffnete stellvertretend für den Botschafter der Republik Polen gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Sellering, und dem Kongresspräsidenten, Herrn Prof. Dr. Klinkmann, die Konferenz und hielt ein Grußwort. Der polnische Impulsredner Herr Dr. Moldach gab am ersten Konferenztag einen Einblick in die polnische Gesundheitsversorgung und stellte polnische Konzepte der Gesundheitswirtschaft vor. Einen inhaltlichen Schwerpunktimpuls setzte Herr Prof. Dr. Vienken, Vice President BioSciences Department der Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, der mit seinem Vortrag zum Thema „Gesundheitswirtschaft als Wegbereiter des Gesundheitswesens“ den Konferenzschwerpunkt aufgriff und den Zugang von Innovationen in das Gesundheitswesen aufzeigte. Weitere Impulse setzten auch Herr Prof. Dr. Köhler von der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der den zweiten Konferenztag inhaltlich eröffnete und zum Thema „Wirtschaftliche Bedeutung der Telemedizin“ referierte. In vier Foren wurden Lösungsansätze diskutiert, erfolgreiche Beispiele vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei standen die Themen „Innovation und Solidarsystem“, „Der internationale Patient“, „Telematikanwendungen im Gesundheitswesen“ und „Lebenskonzepte für ein vitales Altern“ im Vordergrund.

Die im Auftrag der Bundesregierung in Mecklenburg-Vorpommern jährlich stattfindende Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche etabliert. Wir sind stolz, dass wir die Konferenz in diesem Jahr bereits zum siebten Mal in unserem schönen Bundesland organisieren, und freuen uns über den großen Erfolg und die deutschlandweit beachtliche Resonanz der vergangenen Jahre. Auch international hat sich die Veranstaltung einen Namen gemacht. Jedes Jahr hat die Branchenkonferenz ein anderes Partnerland. In diesem Jahr wird Polen Partnerland sein.

Die 7. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2011 geht inhaltlich der These „Gesundheit grenzenlos: Die Gesundheitswirtschaft als Wegbereiter des Gesundheitswesens“ nach. In vier thematischen Fachforen werden Lösungsansätze diskutiert, erfolgreiche Beispiele vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei stehen Themen wie „Innovation und Solidarsystem“, „Medizin im internationalen Wettbewerb“ oder „Lebenskonzepte für ein gesundes Alter(n)“ im Fokus der Veranstaltung. Eine Industrieausstellung und ein Rahmenprogramm runden die Branchenkonferenz ab und bieten ausreichend Raum für die Teilnehmer, Kontakte zu knüpfen oder aufzufrischen.

Für uns in Mecklenburg-Vorpommern ist die Veranstaltung in doppelter Hinsicht wichtig: Wir wollen die großen wirtschaftlichen Chancen in der Gesundheitswirtschaft für unser Land nutzen. Und wir wollen dazu beitragen, dass kluge Konzepte in der Gesundheitsversorgung entwickelt und verwirklicht werden.

Deshalb freuen wir uns auch in diesem Jahr auf eine hochkarätig besetzte Konferenz und erwarten rund 600 nationale und internationale Experten der Gesundheitswirtschaft bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns diese spannenden Themen in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen in Deutschland zu diskutieren, und wünschen allen Teilnehmern interessante und erlebnisreiche Tage in Rostocks schönem Seebad Warnemünde.

Erwin Sellering
Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Unser Bundesland und Polen sind gerade durch die Grenzregion miteinander verknüpft. In der Region Neubrandenburg und Stettin bestimmt der Wettbewerb zwischen konkurrierenden medizinischen Einrichtungen die Zusammenarbeit. Hier steckt viel Potenzial für gewinnbringende Kooperationen. Seit 2002 bestehen enge Kooperationsbeziehungen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Wojewodschaft Westpommern im Bereich der Biotechnologie und Molekularmedizin. Die Pomeranian Medical University Stettin und die Universität Greifswald arbeiten bereits in regem Austausch miteinander. Auf dem Gebiet der Telemedizin sowie in der Ausbildung, dem Austausch von Fachkräften und der grenzüberschreitenden Behandlung gibt es noch Nachholbedarf.

#Gesundheit2021